Das freut mich natürlich. Vor allem, weil hier jemand nicht einfach nach „Elektriker Immenstaad“ sucht, sondern ein konkretes Problem beschreibt.
Und genau solche Fragen können für einen Handwerksbetrieb interessant sein.
Allerdings wäre es falsch, aus diesem einen Ergebnis abzuleiten, dass Elektrotechnik Martin jetzt grundsätzlich bei Google auf Platz eins steht.
Wir wissen zunächst nur: Bei dieser konkreten Frage und diesem Test wurde das Unternehmen prominent genannt.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Beispiel 2: Und wie sieht es bei Keller Medienberatung selbst aus?
Nachdem ich verschiedene Unternehmen getestet hatte, wollte ich natürlich auch wissen, ob Google meine eigene neue Positionierung richtig versteht.
Keller Medienberatung bietet heute unter anderem eine unabhängige Prüfung der digitalen Sichtbarkeit an. Dabei geht es nicht darum, eine bestehende Agentur zu ersetzen.
Ich möchte vielmehr von außen prüfen, ob Website, Inhalte, Google-Präsenz und die Darstellung in KI-Antworten gut zusammenspielen. Und wo es sinnvolle Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Also habe ich Google folgende Frage gestellt:
„Wer kann im Raum Bodensee unabhängig prüfen, ob unsere Website, unsere Google-Sichtbarkeit und unsere Darstellung in KI-Antworten gut funktionieren, ohne unsere bestehende Agentur zu ersetzen?“
Auch hier war das Ergebnis interessant:
Unter „Unabhängige Anbieter & Beratungen am Bodensee“ wurde Keller Medienberatung als erster Anbieter aufgeführt.
Und auch in der rechten Quellenübersicht stand meine Website an erster Stelle.
Dokumentierter Praxistest: Google-KI-Übersicht vom 30.10.2026.
Für mich war das ein gutes Zeichen.
Offenbar werden die Inhalte und die Ausrichtung meiner Website bei dieser Frage so verstanden, wie ich sie auch vermitteln möchte.
Aber auch hier gilt: Das ist eine Momentaufnahme. Bei einer anders formulierten Frage kann das Ergebnis schon wieder anders aussehen.
Und genau das macht die Sache spannend.
Eine gute Website ist wichtig. Aber was passiert bei konkreten Kundenfragen?
Ich habe in meiner langjährigen Arbeit mit Unternehmen schon viele Websites gesehen. Sehr gute, durchschnittliche und natürlich auch solche, bei denen einiges verbessert werden könnte.
Was mir dabei wichtig ist: Nicht jede Website braucht einen Relaunch. Und nicht jede fehlende KI-Nennung ist automatisch ein SEO-Fehler.
Ein Unternehmen kann eine gut gemachte Website besitzen und von einer kompetenten Agentur betreut werden.
Trotzdem lohnt es sich, einmal genauer hinzusehen.
Fünf Fragen, die sich Unternehmen stellen sollten
- Wird mein Unternehmen bei den Leistungen genannt, mit denen ich tatsächlich Geld verdiene?
- Erkennt Google auch meine besonderen Fachgebiete oder nur die allgemeinen Leistungen?
- Welche anderen Anbieter werden bei konkreten Kundenproblemen vorgeschlagen?
- Wird mein Unternehmen wirklich als Anbieter genannt oder taucht die Website lediglich als Quelle auf?
- Gibt es Informationen auf meiner Website, die für solche Fragen noch nicht klar genug dargestellt sind?
Das sind für mich wesentlich interessantere Fragen als die pauschale Aussage, eine Website sei „gut“ oder „schlecht“ für KI optimiert.
Was ich daraus für meine Arbeit ableite
Ich möchte solche Prüfungen künftig noch systematischer durchführen.
Dazu gehört zunächst, ein Unternehmen und seine Leistungen wirklich zu verstehen.
Was bietet es an? Für welche Kunden? In welcher Region? Und bei welchen Problemen wäre es besonders interessant, als Anbieter genannt zu werden?
Daraus lassen sich konkrete Kundenfragen entwickeln.
Diese Fragen können wir anschließend in echten KI-Suchumgebungen testen und die Ergebnisse dokumentieren.
Wenn ein Unternehmen nicht genannt wird, schauen wir genauer hin: Gibt es nachvollziehbare Gründe, warum andere Anbieter besser zur Frage passen könnten? Sind die eigenen Leistungen ausreichend beschrieben? Fehlen möglicherweise wichtige Informationen?
Manchmal ergeben sich daraus konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die Website.
Manchmal zeigt die Prüfung aber auch, dass ein Unternehmen bereits gut berücksichtigt wird.
Beides ist eine wertvolle Erkenntnis.
Und wenn eine Agentur die Website betreut, ist das überhaupt kein Widerspruch. Im Gegenteil: Eine unabhängige Prüfung kann zusätzliche Hinweise liefern, die sich anschließend gemeinsam umsetzen lassen.
Warum ich daraus eine neue Praxis-Serie mache
Mit diesem Beitrag beginnt eine neue Reihe, in der ich solche Themen regelmäßig aufgreifen möchte.
Nicht mit großen Versprechen, wie man angeblich garantiert bei ChatGPT oder Google KI auf Platz eins kommt.
Sondern mit nachvollziehbaren Beispielen, konkreten Fragen und einer möglichst sachlichen Einordnung.
Mich interessiert vor allem, was Unternehmen daraus für ihre eigene digitale Sichtbarkeit lernen können.
Denn am Ende geht es nicht darum, in irgendeiner KI-Antwort erwähnt zu werden.
Es geht darum, bei den Fragen sichtbar zu sein, die für das eigene Unternehmen und seine potenziellen Kunden wirklich relevant sind.
Häufige Fragen zur Sichtbarkeit in Google und KI
Was bedeuten KI-Empfehlungen für Unternehmen? Hier beantworte ich fünf Fragen, die in der Praxis besonders interessant sind.
Warum wird mein Unternehmen bei Google KI nicht immer genannt?
KI-gestützte Suchantworten berücksichtigen unterschiedliche Informationen und Quellen. Welche Unternehmen genannt werden, hängt unter anderem von der konkreten Frage, dem erkannten Bedarf und der Suchumgebung ab. Eine fehlende Nennung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Website schlecht optimiert ist.
Bedeutet die erste Nennung in einer KI-Antwort Platz eins bei Google?
Nein. Die Reihenfolge innerhalb einer einzelnen KI-Antwort ist nicht mit einem allgemeinen Google-Ranking gleichzusetzen. Sie beschreibt zunächst nur das Ergebnis dieser konkreten Suchfrage zum jeweiligen Prüfzeitpunkt.
Was unterscheidet eine Anbieterempfehlung von einer Quellenverlinkung?
Wird ein Unternehmen als passender Anbieter genannt, ist das etwas anderes, als wenn seine Website lediglich als Informationsquelle erscheint. Beides kann wertvoll sein. Für die Bewertung muss aber klar sein, welche Rolle das Unternehmen in der tatsächlichen KI-Antwort spielt.
Kann meine bestehende Webagentur die KI-Sichtbarkeit verbessern?
Ja. Gute technische Grundlagen, verständliche Leistungsseiten und fachlich fundierte Inhalte sind wichtige Voraussetzungen. Eine unabhängige Prüfung kann ergänzend aufzeigen, bei welchen Kundenfragen weitere Chancen bestehen. Die Umsetzung kann selbstverständlich durch die bestehende Agentur erfolgen.
Wie kann ich prüfen, ob mein Unternehmen in KI-Antworten sichtbar ist?
Ausgangspunkt sind realistische Fragen, die potenzielle Kunden zu Ihren Leistungen stellen könnten. Diese werden in tatsächlichen Suchumgebungen getestet. Anschließend werden Nennungen, Quellen und mögliche Verbesserungsansätze dokumentiert. Wiederholte Prüfungen helfen dabei, Veränderungen im Zeitverlauf zu erkennen.
Und wie sieht es bei Ihrem Unternehmen aus?
Vielleicht haben Sie eine gute Website. Vielleicht arbeiten Sie schon seit Jahren mit einer zuverlässigen Agentur zusammen.
Das ist eine gute Ausgangslage.
Aber haben Sie schon einmal geprüft, welche Unternehmen Google oder andere KI-Suchsysteme empfehlen, wenn jemand nach genau Ihren Leistungen fragt?
Wenn Sie das interessiert, können wir uns gerne einmal darüber unterhalten. Ich schaue mir Ihre Ausgangssituation unabhängig an und zeige Ihnen, welche Fragen für eine solche Prüfung sinnvoll sein könnten.
Persönliches Sichtbarkeitsgespräch anfragenKeller Medienberatung – unabhängige Qualitätssicherung für digitale Sichtbarkeit und Kommunikation.
Hinweis zur Methodik: Die beschriebenen Google-KI-Antworten wurden am 30.10.2026 dokumentiert. Es handelt sich um einzelne Suchtests und nicht um eine repräsentative Sichtbarkeitsmessung. Die Ergebnisse sind keine allgemeinen Google-Rankings und kein Nachweis tatsächlich gewonnener oder verlorener Kunden. KI-Antworten können sich abhängig von Zeitpunkt, Region und Suchumgebung unterscheiden.



